„This is Pop“ ist der erste Gedanke nach vier Songs von Psych, leider allerdings mit einem mitgedachten „nur“ im Satz. Das Intro kommt noch ganz humoristisch daher, aber die darauf folgende Coverversion von Womack & Womacks „Conscious“ ist einfach zu nahe dran an dem genialen Soul Clap Edit des Originals auf Wolf & Lamb. Und bei dem leichten „What’s Your Name“ liegen zwischen leicht und seicht auch nur ein paar Buchstaben auf der Tastatur. Aber dann finden die Freaks in die Spur, und mal wieder ist es Robert Owens, der einem Stück die spezielle Aura verleiht. Hier passt alles perfekt, guter Song, toller Gesang. Und darauf folgt direkt das Highlight des Albums, „Wake Up“, eine weitere Coverversion, die zeigt, wie es geht und wie sinnvoll eine solche Aneignung fremden Materials sein kann. Zumal Ian Dury zu covern erlesenen Geschmack beweist. Und genauso nerdy geht es weiter mit Reminiszenzen an Frank Zappas „Central Scrutinizer“ vom Joe’s Garage Album, Afro Jazz in „Situation“ und an den herausragenden Trompeter und ehemaligen Eno- und Talking Heads Partner Jon Hassell. Und plötzlich erstrahlt der Satz vom Anfang ohne jedes „nur“: „This is Pop (Yeah Yeah – remember XTC?!)“.

 


Stream: FreaksPsych (Album Teaser)