Diese drei Tracks von Dusky erinnern mit ihren breaklastigen Grooves und den trippigen Melodien an Musik von Mathew Jonson, besonders an seinen Überhit „Decompression“. Mit dem Jam-Charakter von Jonson Musik hat das Londoner DJ-Duo aber nichts am Hut. Jedes Element ist Teil einer ausgeklügelten Dramaturgie. Ständig wird irgendetwas aufgebaut, angekündigt oder weggefiltert. Duskys Gespür für die Wirksamkeit technoider Klänge ist an der Popmusik geschult. Sie droppen die Sounds nicht einfach, sondern nehmen die Crowd an die Hand, um Takt für Takt zu erklären, was als nächstes ansteht. Das hat etwas Nettes und Bemühtes, zerstört aber den Schockeffekt.