Seit einiger Zeit spricht Dixon von seinem Interesse an Trance. Hier erfährt man, was er damit meint. Was im Neo Trance minimalistisch und kühl klingt, wird hier aus Innervisions’ Deep-House-Definition aufgearbeitet: die Tracks von Hunter/Game, Nu Tone, Ripperton und Flowers And Sea Creatures formen die Grooves, Bässe und Sounds zu einem subtil seine Schattierungen verändernden, wattigen aber doch treibenden Klangfluss. Derbheit und Unvermittelheit sind das, was nicht gewollt ist. Die Gefahr des Innervisions-Trance liegt darin, sich in zu vielen Elementen und zu komplexen Effektverschachtelungen zu verlieren. Am konsequentesten vermeidet das Nu Tone: Mit seinem HipHop-lastigen Vibe zieht er viel Energie aus der Bassline und strukturiert den Dancefloor klar und entschieden.