Seit Rush Hour 2012 den Boo Williams-Klassiker „Mortal Trance“ wiederveröffentlichte, machten sich zahlreiche Labels an die Arbeit, Stücke des ausschweifenden Katalogs des House-Urgesteins aus Chicago erneut auf Platte zu pressen. Am akribischsten sind da die Macher hinter dem Rawax-Label, über deren Sublabel Chiwax nun der dritte Sampler mit Material von Williams aus den Jahren 1998 bis 2002 erscheint. In „Last Of The Pass“ bedient er sich dabei des selben Vocalsamples wie schon Glenn Underground unter seinem CVO-Alias auf „Party Time“ aus dem Jahr 1995. Die anderen Stücke schöpfen in puncto Fasson und Vielfalt von drivig („End Of Days) bis entspannt dahinplätschernd („Along The Way“) aus der typischen Stilpalette von Boo Williams.