Pittsburgh liegt im Bundesstaat Pennsylvania im Osten der USA und hat trotz seiner überschaubaren Einwohnerzahl von knapp über 300.000 eine eindrucksvolle Wolkenkratzer-Skyline zu bieten. Warum also nicht Musik zu dieser Kulisse machen? Die drei Betreiber der Pittsburgh Track Authority verstehen es, futuristisch zu klingen oder anders gesagt, die Tracks ihres LP-Debüts lassen sich stilistisch nicht komplett einfangen. Einflüsse aus House, Electro und Disco sind zwar erkennbar, lassen aber keinen Umkehrschluss zu, worin beispielsweise ihre kompletten Referenzen liegen. Ein wenig Moroder, Acid und Techno sind mit im Spiel, zumal der Opener „Genta“ schon all diese Elemente gemeinsam aufweist. Ihre großartige EP auf Rotating Souls war eher dem (Italo-)Discofeeling verpflichtet. Das spürt man auch, wenn man beim letzten Track „Debonair“ angelangt ist. Damit man dies nicht falsch versteht, Enter The Machine Age ist keinesfalls bunt zusammengewürfelt, die frischen Sounds ziehen sich wie ein roter Faden durch das Debüt. Eigentlich alles untrügliches Zeichen für langanhaltende Wertigkeit, zumal dieses Album hauptsächlich auf Vinyl vertrieben wird und man seit einiger Zeit auch schon sein eigenes Label betreibt, wo auch diese LP erscheinen wird. Reines DJ-Futter ist Enter The Machine Age trotzdem nicht. Am ehesten kommt man wohl dahinter, wenn man die acht Tracks laut im Club auflegt. Oder sich für eine Weile zu Hause mit den vibrierenden Sounds einschließt.

 


Stream: Pittsburgh Track Authority Enter The Machine Age