„Protein Valve“ von Detroit-Hero Robert Hood erschien 1994, im selben Jahr wie sein Opus Magnum Internal Empire. Zu einer irrwitzig schnellen, leicht tippenden Bassdrum cuttet und moduliert er seine flirrenden Signature-Synths und entwickelt eine selbst für seine Verhältnisse manische, in Momenten an Gabba erinnernde Energie. Zwei der sechs Tracks erscheinen jetzt noch einmal in editierter Form. Hood hat hauptsächlich das Tempo von 144 auf 128 BPM heruntergeschraubt und die Bassdrum fetter und lauter gemacht. Der „Protein Valve (Re-Plant)“ orientiert sich nicht unmittelbar am Material der alten Tracks: Hood versucht, den Minimalismus des Grooves auch auf die Synthesizer auszuweiten und arbeitet mit einer einzigen, dreitönigen Figur. Das unter dem Monobox-Alias erschienene, verstörend schöne „Film“ bedient mit seinen volumenreichen Klängen das Detroit-Gefühl direkter als die meisten Robert Hood-Tracks. Ein sparsamer Groove, ein bezauberndes, geheimnisvolles Riff, und schon ist alles da. Detroit in a nutshell.