Das ging ja fix: Nur sieben Jahre sind verstrichen, bis Paolo Alberto Lodde den zweiten Teil zu seiner Erfolgs-EP „Anatome“ nachreicht. Ob nun seine Arbeit am eigenen „Vedana“-Remix von „Kore“ für die dezente Verzögerung verantwortlich ist oder aber doch Alva Noto mit seiner Dekonstruktionsarie getrödelt hat, bleibt im Dunkeln, fest steht aber: Nicht alles, was Weile haben will, ist auch gut Ding. Carsten Nicolais Remix von „Psika“ rettet mit seiner gewohnt sterilen Soundästhetik zwar diesen Track vor der Gelbstichigkeit, Loddes Eigenbearbeitung kann seinen damaligen Clubhit aber nicht durch halbherzige Anbiederungsversuche an den Zeitgeist in die Gegenwart retten.