Mittlerweile ist der öffenlichkeitsscheue Spätzünder Stu Crosbie beim vierten Release seines 2012 ins Leben gerufenen Dark Arts-Labels angelangt und langsam erweist sich dieses als sichere Bank. Auf vier neuen Tracks verfeinert Crosbie, der innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre primär als Veranstalter und DJ aktiv war, sein Konzept von eigenbrötlerischer Angriffslustigkeit. „Point Blank“, das in den Wahnsinn steppende „Panic“, „Downstream“ und „Ricochet“ sind nackt und verschwitzt, primitiv und listig, minimalistisch und doch ausgeklügelt. Was nach dieser EP bleibt, ist das Verlangen nach Exzess, Ekstase und vor allem viel, viel mehr.