Beim sogenannten „Rumänen-Sound“ scheiden sich die Geister. Für die einen purer minimalistischer Drumrack-Funk, für die anderen zum Einschlafen. Endlos kombinierbare Grooves oder verschrienes DJ-Tool. Auf „Anatrack“ ersetzt Cristi Cons bisher verwendete Elemente wie Klarinette oder Flöte zugunsten überaus hypnotischer Flächen, die elegische Synergien mit dem kräftig zurrenden Drumbeat eingehen. Alles ist ein bisschen straffer gehalten und hängt sich trotz der typischen Überlänge nicht in gefühlten Endlosschleifen auf. Ein Stück, das in der Lage ist, einen dieser ganz besonderen Momente auf der Tanzfläche zu kreieren. Die B-Seite stellt hier den soliden Support dar.