Weil er musikalisch doch oft in die immer gleiche Kerbe schlug, hatte ich Weisemann zuletzt etwas aus dem Blick verloren – aber einer Deep-House-Ballade wie „Whatever It Is“ kann man sich nun wirklich nicht entziehen. Jede Zutat schon tausendfach gehört, aber so stimmig und herzergreifend arrangiert – das ist nicht großes, sondern Hochglanz-Kino. Die B-Seite treibt diesen Ästhetizismus noch weiter, mit seinen feinen, gepitchten Vocals ist sie etwas spröder, dank dieses historisch scharfen Gefühls für House aber genauso umwerfend.