Der Grieche Kostas Tassopoulos alias Ekkohaus veröffentlichte bereits im Juni vergangenen Jahres sein Debütalbum Noschool auf Moon Harbour. Mit der Remix-EP werden nun ganze fünf Tracks des Albums neu aufgerollt. Dafür wurden auch gleich fünf verschiedene Remixer ins Boot geholt, deren Ergebnisse aber qualitativ unterschiedlich ausfallen. Das breakig-sphärische „D58“ bekommt von Kerri Chandler eine Bassline verpasst, der Beat wird Dancefloor-gerecht gestreckt, aber irgendwie verliert sich das ganze schnell in schier endlosen Loops. John Dimas bleibt nahe am Original und akzentuiert „Buzzin Fly“ relativ ideenlos hier und da mit ein paar Congas. Mutiger ist da schon der Russe Ki.Mi., der „Mark Ma Words“ in ein düsteres Bassmonster verwandelt. Die beste Leistung liefern Sven Tasnadi und Jesse Rose ab. Während ersterer mit Hi-Pass-Effekten und Flangern eine echte Abfahrt kreiert, geht es Rose langsamer an. Er überzeugt mit rollenden Grooves und wohldosierten, kreischenden Synths, die dem Jazz-Charakter des Originals schmeicheln.