„Was wäre unser Leben ohne die Wirren unserer Jugend“, fragt Jeandado im Tracktitel des Openers. Mögliche Antwort: Um ein paar Labels ärmer. Das Kölner Label Supermoll als Produkt postpubertärer Irrungen und Wirrungen abzutun, wäre bei so einem runden Auftakt aber ignorant. Nach Jeandados zuckrigem Türöffner gibt sich lediglich Rosainblaus Synth-Pop-Entwurf (ver)wirr(t), Labelgründer Ludwig Zibell kompensiert das auf der Flipside mit entspanntem Deep House und Diom mit verspieltem Glockenspiel-Gefrickel. Süße Soundperlen, disparat genug, um auf eine spannende Zukunft hinzuweisen.