Ein Nachruf in Vinyl ist die Smaul 012. Acid Pauli alias Martin Gretschmann hat „Farewell Fred“ in Gedenken an einen verstorbenen Freund produziert, im Runout der Platte ertönt seine Stimme – Aufnahmetechnik ermöglicht es. Digital bereits bei Crosstown Rebels erschienen, erfolgt nun die physikalische Veröffentlichung auf Smaul. Mit diesem House-Requiem schreibt sich Acid Pauli in die Liste derjenigen ein, die aktuellen Schmerz in einen zeitlosen Ausdruck überführen können. Es klingt nicht, als ob Gretschmann seinen Maschinen Streicher entlockt, sondern als ob die Geräte selbst gestrichen werden. Broken Beats im Remix der Gebrüder Teichmann, und noch einen kleinen Stimmfetzen mehr von Fred Britzger.