Nun also auch Remixe der dunklen Seite der Macht – es war nur eine Frage der Zeit bis das Original „Lets Go Dancing“ eine Überarbeitung im aktuellen Technokonsens findet. Adam Beyer inszeniert das ganze mit einer gehörigen Portion Pathos und Neunziger-Jahre-Anleihen. Was nicht negativ gemeint ist – funktional schraubt sich der Groove mit unbändiger Wucht nach vorne, hier schreit alles nach Abfahrt und Dancefloor. Sowohl in der Vocal- wie auch in der Instrumental-Version setzt sich der Remix als Big-Room-Dancefloor-Killer durch und könnte dieses Jahr zu einer der Festivalhymnen werden.