Die fünfzigste Katalognummer seines Labels feiert Gary Martin mit drei eigenen Tracks. Sinnig, da er zwei Jahrzehnte lang unter diversen Pseudonymen den Teknotika-Output quasi allein bestritten hat. Die A-Seite ist zu vernachlässigen: Auf „Basking In Blackness“ zappeln aufgekratzte Synthie-Lines über einem perkussiv umspielten Four-to-the-Floor-Beat und „Synthotika“ schüttet karge Spielhallen-Sounds aus. Auf der Flipside lässt sich das verträumte „Every Bit As Beautiful“ viel Zeit. Allein der Breakdown sorgt mit sphärischen Chords für Afterhour-Gänsehaut. Detroit ganz deep.