Immer wieder versieht Chymera seine Tracks stilsicher mit unaufdringlichen Trance-Einflüssen. „Moot Point“ ist eine dieser epischen und verträumten Hymnen, die man mit dem Iren assoziiert. Über einen Zeitraum von knapp zwölf Minuten spannen sich die weiten Hallräume einer schier endlos langen Fläche über einen gemütlich vor sich hin grummelnden Bass, wodurch der Track eine kurzweilige Schwerelosigkeit erzeugt. Die Absicht von „Tidal“ ist deutlich progressiver, sirenenartige Synths und raue Bässe bestimmen hier das Geschehen. Sehr zu empfehlen.