Robert Hood-Tracks klingen unter anderem so verstörend, weil nie klar ist, welches Element den Ton angibt. Diese beiden für ihn ungewöhnlichen Tracks haben ein körperliches und emotionales Zentrum, und zwar in Form zweier stetig pulsierender Basslines. Bei „Eleven“ stemmen sich fauchende, zischende Sounds gegen diesen Flow und erzeugen den größtmöglichen Clash, der aber so genau kalkuliert ist, dass die Explosion rückstandslos verpufft. Bei „Alarm“ arbeitet Hood ohne Kontraste. Die Synths funktionieren als Echo, als Nachhall der Bassline. Keinen Schock, aber eine Überraschung gibt es in Form einer am Ende des Tracks völlig unerwartet auftauchenden, irritierend schönen Melodie.