Als „puristisch“ beschreibt der Niederländer Darko Esser den Sound seines im vergangenen Jahr initiierten Nebenprojekts. Soll heißen: zackiger Techno, voll auf die Zwölf. Minimalistisch ist das nur bedingt: „Ugani“ zieren kratzige Acid-Lines, paranoide Drones und zischelnde Hi-Hats. „Opuvar“ nimmt etwas weniger Tempo auf und feuert eine brutale Kickdrum ab, die mit ganz ähnlichen Mitteln atmosphärisch unterfüttert wird. Eindrucksvolles Muskelspiel von einem, der es sich leisten kann. Kommt auf hellblauem Vinyl mit abstraktem Artwork. Runder geht es kaum.