Arttu steht auf meiner Noch-keinen-schlechten-Track-produziert-Liste. Bei gerade mal sechs EPs vielleicht auch nicht so schwer, aber dennoch: Auf dem Sublabel von Clone sind seine Tunes nicht nur gut aufgehoben, sondern Garanten, um ein Set und die Crowd zum Kochen zu bringen. Sein springender House hat diesen interstellaren Groove gepachtet, der zwar Techno andeutet, aber niemals die Chicagoer Wurzeln vernachlässigt. Wie es kommt, dass ich mitunter an Harold Faltermeyer denken muss, bleibt unaufgeklärt. „UFO Funkin’ / Passing Out Privileges“ ist jedenfalls Onomatopoesie pur. Arttu bleibt auf der Liste.