Steffen Laschinski aus Berlin wurde als Macher von Styrax Leaves bekannt. Nach einigen verstreuten Releases begann er 2012 intensiv zu veröffentlichen. Ihm gelingt nicht weniger als ein eigenständiger, unwahrscheinlicher Entwurf von Clubmusik. Seine geniale Idee ist, die housigen und die technoiden Elemente überhaupt nicht in Beziehung setzen: Auf der einen Seite läuft das Vocal einer souligen Gospel-Nummer, auf der anderen wummert die Bassdrum. In seiner Begeisterung für monotone, schwere Grooves erinnert er an Mike Dehnert oder Shed, im Umgang mit mit Samples an Soundhack oder Theo Parrish. Wie Letzterer auch ist er ganz und gar im Hier und Jetzt und gleichzeitig ganz weit weg.