Ganz an die Spitze der Jahrescharts, für die knapp 70 DJs (Auflistung siehe unten) ihre Stimme abgaben, setzte sich der zwölfminütige DJ Sprinkles-Remix von The Moles „Lockdown Party“, der mit unzähligen Breakdowns und Sample-Zitaten die selige House-Zeit der Neunziger heraufbeschwor. Doch es war 2013 nicht alles retro, wie etwa Ten Walls mit dem eingängigen und melancholischen Über-Track „Gotham“ auf Platz zwei und Joey Anderson mit den Deep-House-Exkursionen seiner EP „From One Mind To The Other“ auf Platz drei bewiesen.

Die Bestenlisten der Leser und der ausführliche Jahresrückblick der Redaktion sind im neuen Groove-Heft zu finden, das am Donnerstag, den 19. Dezember 2013 in den Handel kommt.

 

01. The Mole – Lockdown Party (Sprinkles‘ Crossfaderama) – Perlon

02. Ten Walls – Gotham – Innervisions

03. Joey Anderson – From One Mind To The Other EP – Latency

04. Jon Hopkins – Open Eye Signal – Domino
05. Osborne – Hold Up feat. Joe Goddard – Spectral Sound
06. Floorplan – Never Grow Old – M-Plant
07. E.R.P. – Pith EP – Frustrated Funk
08. Omar-S – The Shit Baby – FXHE
09. Recondite – EC10 EP – Dystopian
10. Breaker 1 2 – Breakin‘ – Forbidden Planet

11. DJ Koze – La Duquesa – Pampa
12. Fred P – Reach – A Harmless Deed
13. Agoria – Scala – Innervisions
14. DJ Nori – 80’s Drugs – Running Back
15. Mano Le Tough – Primative People (Tale Of Us Rmx) – Permanent Vacation
16. XDB – Frocks – Sistrum
17. Daft Punk – Get Lucky – Columbia
18. Four Tet – For These Times – Nonplus
19. Galcher Lustwerk – Tape 22 – White Material
20. Kölsch – Goldfisch – Kompakt

 


 

Zur Erstellung der DJ-Jahrescharts 2013 wurden die Bestenlisten folgender DJs & Plattenläden berücksichtigt:

Acid Pauli, Adam Marshall, Âme, Answer Code Request, Andy Vaz, Antal, Barnt, Beautiful Swimmers, Catz ‚N Dogz, Dapayk, Decks, Don Williams, Edward, Finn Johannsen, Freebase, Fred P, Gerry Read, H.O.S.H., Hunee, Ian Pooley, Kann, Konstantin Sibold, Lawrence, M.A.N.D.Y., Map.ache, Marco Shuttle, Mathias Kaden, Matthias Tanzmann, Maxmillion Dunbar, Michael Mayer, Michael Reinboth, Midland, Mister Saturday Night, Monika Kruse, Mr. Ties, Neville Watson, Nina Kraviz, NTFO, Oliver Hafenbauer, Oskar Offermann, Phonica, Public Possession, Radio Slave, Redshape, Ripperton, Rotation, Scuba, Sevensol, Soundstream, Stefan Goldmann, Sven Weisemann, The Cheapers, Thomas Herb, Tiefschwarz, XDB, DJ Yellow, youANDme, Zenker Brothers

  • Icke

    Innervisions hier Dixon da. Ich kann’s nicht mehr hören.

  • Yannick

    Nana, ich versteh dich ja, aber da is grad mal die Ten Walls und die Scala vonner Innervisions Posse mit dabei. Und is nunma so dass die Jungs von Innervisions halt n bisschen flexibler sin in den Produktionen, was sich halt auch darin manifestiert, dass sie nich im Deep-House-Einhitsbrei rumrudern wie ne Get Physical oder ne Stil vor Talent. Will des ja auch nich irgendwie werten oder sone Sachen, is mir ja Latte, ich feier die Tunes trotzdem, aber geht halt darum, dass manche Labels innovativer beziehungsweise stilistisch nich so fixiert sind wie andere. Innervisions is zurecht ausreichend vertreten in den Top 20 weil die halt auch echt gute Wumme gemacht ham dieses Jahr, ja.

    Wat mir persönlich echt fehlt is der Konstantin Sibold Remix von „No One Gets Left Behind“ von DJ Yellow & Flowers and Sea Creatures. Selten so ne kräftige und bewegende Nummer gehört.

    Ansonsten echt schmucke Sammlung!

  • icke nochmal

    naja. geschmackssache. ist ja ok. apropos kräftig und bewegend. nur fehlt hier:
    dario zenkers illian tape 22 EP. mit growin und northwest.

    neben e.r.p., omar-s‘ thank you 4 … und koze/herbert ist das meine ep des jahres mal so am rande.