Für das limitierte siebte Release auf dem Phonica-Sublabel White kommt ein guter Bekannter wieder mit ins Spiel: Iori, kürzlich von Japan nach Berlin gezogen, gehört zu den Standbeinen des Londoner Labels. Beim neunminütigen „Wave“ schichtet er um einen stark synkopierten Beat dunkle Materie auf. Gieglings Vril übernimmt auf Seite B Ioris „Spaciotemporal“ und geht mit pumpenden Drums ans Werk, die für ihn mittlerweile auch charakteristisch geworden sind. Raimo von Lampuka Records bettet das pulsierende Epos „Spread“ in festere Strukturen und bearbeitet für den Remix die Synth-Melodie. Auch für „Antimonit“ auf Prologue muss Iori nicht auf neuen Pfaden wandeln – zu kaum einem anderen als dem Münchener Label passen die sechs energetischen Tracks mit ihren hypnotischen Basslines besser.