Die ersten Veröffentlichungen von Gerry Read wurden hart gefeiert, doch spätestens seit seinem Debütalbum vor einiger Zeit sind die Katererscheinungen unübersehbar. So auch bei „U Got No God Damn Groove“, wo Read schon wieder den gleichen Offbeat wie seit Jahren reitet und das gleiche Beckensample zum 287. Mal benutzt. Laaaaangweilig! Ehrlich. Zumindest, wenn man alle Platten davor schon kennt. „Rubber Hands“ setzt sich auch nicht genügend davon ab. Die Überraschung ist aber „Andy Asteroids“: Durchschlagskraft pur, für Read scheint die Erlösung in einer erstaunlich organischen Art von Techno zu liegen. Er hätte die gesamte Single so produzieren sollen.