Die zweite Ausgabe von „Acid Arab“ demonstriert sehr schön, wie unterschiedlich man Acid in der arabischen Welt imaginieren kann. Legowelt lässt seine „Egyptian Acid Oasis“ stark nach Witch-House-Acid mitsamt dräuenden Stimmen im Hintergrund klingen, DJ Gregory integriert als Headcore subtil afrikanische Trommeln, Oud-Töne und dezente Orgelakkorde. The Habibeats setzen auf Drone, orientalische Melodien und arabische Texteinsprengsel, während das Duo Acid Arab programmierte arabische Rhythmen – vielleicht ein bisschen zu vordergründig – mit der obligatorischen 303 zusammenschraubt.