Luke Slater ist und bleibt eine nonkonformistische Wucht. Seit zwei Jahrzehnten schraubt er nun schon kräftig an den Maßstäben zwischen britischen Industrial und Detroiter Bleep-Techno herum. Immer leicht außerirdisch, immer drückend, (fast) immer für den Floor. Neuester Beweis: „No Exit“. Der Titeltrack ist ein hypnotisches Biest mit seinem panischen Glocken-Crescendo und dem unermüdlichen Bass-Kick-Dialog. „Undertow“ beginnt als Mills-Hommage und zieht uns in eine düster brodelnde Reise, auf der Raucherpausen verboten sind. „Nanendi“ hält nicht nur den Mindtrip-Wahnsinn, sondern auch die Spookiness mit geisterhaftem Heulen aufrecht. Ein deepes Monster-Release, durch und durch!