Beim Münchener Label hat man wieder tief gegraben und ist dabei am Tor zur Arktis fündig geworden. In Tromsø, Norwegen, spielt Jon-Eirik Boska nicht nur Drums, sondern weiß auch, wie man Schicht auf Schicht produziert, ohne dass es zwischen den Ohren klingelt. Der Titeltrack kombiniert Disco und House auf angenehmen 117 BPM. Den B-Boy-Stance lässt Boska auf „Brute“ walten, inspiriert von britischer Bassmusik und vermutlich auch von der herben britischen Attitüde. Auf „Askeladd“ treffen die dann wieder freundlichen Beats sehr offensichtlich auf ein japanisches Thema, das im Titeltrack nur schemenhaft angedeutet war. Toller Fund im Eis.