Sex sells? Quatsch, Geheimniskrämerei ist das neue Kapital. Scheint sich auch Stu Crosbie zu denken: Seit rund zwanzig Jahren im Geschäft und trotzdem bewegt sich die Informations- und Releasedichte auf Niedrigniveau. Auch in musikalischer Hinsicht steht bei dem Briten Obskurantismus auf dem Programm: Der dritte Teil seiner „Dark Arts“-Serie versammelt zwei in Acid getauchte Tracks, denen eine klaustrophobische House-Nummer und ein etwas verunglückter Ausflug in Tech-House-Rhythmen nebenanstehen. Dumpf und düster, wie gemacht für große Euphorie in kleinen Clubs.