Es ist schon eine Weile her, dass es die letzte Shimmy Sham Sham gab. Umso schöner, dass dieses obskure Edit-Label reaktiviert wurde. Wurden in der Vergangenheit offensichtliche Hits von Marvin Gaye, Grace Jones, Arthur Russell, Nina Simone und anderen durch die Mangel genommen, so stehen hier zwei Bearbeitungen von mir unbekannten Tracks auf dem Plan. Die A-Seite entfaltet ihren Sog durch das konstante Loopen eines Funk-Gitarrenlicks, gute Nummer. Die B-Seite wagt sich in deepere und geradezu orchestrale Territorien mit stark spanischer und jazziger Note. Moment mal, gab es da nicht mal ein solches Album von Miles Davis?