CVBox’ zweite EP ist ähnlich heterogen wie ihr Vorgänger. Bei „Trawler Crossing“ pulsieren dubbige Soundscapes wie eine Meeresbrandung. Ihr rhythmischer Gegenpol ist eine aufgekratzte Acid-Bassline. „Echo Place“ ist ein treibender Techno-Track, der ganz und gar aus einer keuchenden Synthi-Figur entwickelt ist. Die Synthesizer sind CVBox’ Leidenschaft. Nie wird eine Spur durch das Arrangement instrumentalisiert. Immer ist die Eigenlogik der einzelnen Spur entscheidend. So verweisen die Stücke immer auf etwas Größeres. Es sind die Tracks eines Musikers, für den Techno keine punktuelle Begegnung, keine Phase ist. Sondern etwas, das sich durch das gesamte Leben zieht.