Die Kölner Techno-Institution Kompakt feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag und aus diesem Anlass haben wir mit COMA einen der jüngsten Kompakt-Acts dazu eingeladen, für die 20. Ausgabe unseres Podcasts einen Streifzug durch die Geschichte des Labels zu unternehmen. Georg Conrad und Marius Bubat haben erstmals 2008 mit ihrer Debüt-Single „Coma“ auf dem Kölner Label Firm auf sich aufmerksam gemacht und gehören mit ihrem von Disco infizierten und an Pop geschulten Klang seit 2009 zum festen Kompakt-Stamm. Ihr Debütalbum In Technicolor erschien in diesem Frühjahr und wurde im Groove-Review treffend als „schillerndes Popcorn-Kino für die Ohren“ beschrieben.

Zur Feier von zwei Label-Jahrzehnten eröffnet Kompakt von 31. August bis 7. September 2013 eröffnet Kompakt im Berliner Hauptquartier der Softwareschmiede Ableton einen Pop-up-Store, in dem neben Instoregigs auch Vorträge und Diskussionsrunden stattfinden werden. COMA sind ebenfalls dabei und werden zur Closing Party am 7. September ein Live-Set spielen. Das vollständige Programm gibt es hier. Gefeiert wird am 7. September auch im Berghain – unter anderem mit Justus Köhncke, Michael Mayer, Kölsch und Rebolledo.

 

Georg und Marius, ihr habt für euren Mix neun Stücke aus der 20-jährigen Kompakt-Geschichte ausgesucht. Seid ihr dabei nach einem bestimmten System vorgegangen?

In erster Linie haben wir Tracks ausgewählt die uns persönlich am besten gefallen und die uns während unserer Zeit bei Kompakt bis jetzt begleitet haben, bzw. herausstachen. Da Kompakt für uns der erste intensive Kontakt mit elektronischer Musik war, sind dadurch viele Tracks dabei die uns musikalisch auch inspiriert haben. In unserem Set sind relativ viele „Hits“, für uns spiegelt diese auch die Erfolgsgeschichte des Labels am meisten wieder. Sogesehen ist es eher ein persönliches „Best Of Kompakt“.

Wo und wie habt ihr den Mix aufgenommen?

Bei uns im Studio, überwiegend digital.

Ihr habt drei Jahre lang an eurem Debütalbum In Technicolor, das im Frühjahr bei Kompakt erschienen ist, gearbeitet. Was hat bei der Produktion am meisten Zeit beansprucht?

Wir haben bei der Produktion des Albums viel Wert darauf gelegt dass es in sich stimmig ist und insgeamt eine konsistente Geschichte erzählt. Wie bei jeder guten Geschichte muss man etwas immer wieder überarbeiten, Unnötiges rauswerfen und neue Sachen hinzufügen bis es passt bzw. bis man hundertprozentig zufrieden ist. Dazu mussten wir die Produktionen a auch mal ein halbes Jahr links liegen lassen, um mit der nötigen Distanz an die Sache ranzugehen.

 


 

Download (MP3, 256 kBit/s, 54:57 Min., 100 MB)
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01. Rufus Wainright – Tiergarten (Supermayer Remix)
02. Thomas/Mayer – Über Wiesen
03. The MFA – The Difference It Makes
04. Jürgen Paape and Boy Schaufler – We Love
05. Justus Köhncke – Timecode
06. Matias Aguayo – Walter Neff
07. Kölsch – Der Alte
08. Michael Mayer – Amanda
09. Heiko Voss – I Think About You

  • Benedikt S.

    Very Nice Podcast. Thanks from Stuttgart!

  • Thanks! I love the sound .. perfect for my chilly working day.

  • Cyd

    течно!

  • Tam

    I love your podcast!

    But I can’t download it from the link or find you on itunes???

  • Victoria

    Listening from Las Vegas!