Es gab eine Zeit, da war Todd Terry kaum zu schlagen. In den sehr späten Achtzigern aus dem New Yorker Hip-Hop-Karrussell gefallen, produzierte er mit Metzger-Hi-Hats, Bauern-Snares, einprägsamen Vocal-Slogans, Sample-Requisiten aus dem Kanon der Paradise Garage und einer daraus resultierenden unverkennbaren Handschrift vor allem eines: Hits. Mit der Hilfe von Clone neu aufgelegt, gehören „Samba“ (inklusive Mark Kinchen und Louie Vega Alternativen) oder die Stücke der „Sax EP“ zu den Höhepunkten seines Schaffens, das irgendwann den holprigen Irrweg der meisten Produzenten aus der NYC-Großloge einschlug. Aber hier gibt es sie noch, diese rohen, ungehobelten, todsicheren Housetracks, die mit wenig Fantasie zwischen UK-Rave, Funky Techno und Deep House für Furore sorgen. Die Todd Terry Chartshow.