Hexagon Cloud ist zwar ihr erstes Solo-Release, doch Erika eigentlich längst keine Unbekannte mehr in der elektronischen Musikszene. Über Jahre hinweg war sie Mitglied der Gruppe Ectomorph, Mitbetreiberin des Labels Interdimensional Transmissions und hatte zahlreiche beliebte Underground-Partys in Detroit mitorganisiert. Mit der Zeit begann sie selbst aufzulegen und fing an zu produzieren. Hexagon Cloud war anfangs eigentlich nur als EP gedacht. Doch im Produktionsprozess, in welchem sie komplett auf einen Rechner verzichtete und hauptsächlich mit einem Hardware-Sequenzer arbeitete, entstanden immer mehr Ideen, die letztendlich in ein Album mündeten. Viele Titel des Albums deuten es schon an: Erika geht es um eine musikalische Auseinandersetzung mit der Geburt von Sternen, der Mutation von Pflanzen sowie der Interpretation von Raum und Zeit. Entstanden ist ein in sich stimmiges Technoalbum, das sich zwischen den Polen Acid und Ambient bewegt. Galaktisch großartig!