Eine neue Various Artists aus dem Haus Uncanny Valley und wieder mindestens die Hälfte davon sind bisher unbekannte Namen. Wie machen die das, und wo genau in Dresden steht der Talent-Brunnen? Eltron John startet die EP mit seinem Dub von Brodkas „Varsovie“ mit einer in Pop und Acht-Uhr-Morgens-Melancholie gebadeten House-Ode, die ebenso gut bei Innervisions aufgehoben wäre. Ebenso Alex Ketzer im Remix von Sandrow M. Erst Cuthead auf der Flipside zieht andere, weit dunklere Seiten auf. Ein straffer Housebeat, nimmermüdes Acidgezwitscher und ein so mysteriöses wie beseeltes Vocalsample machen auch „Splenda Daddy“ zum Hit. Jacob Stoy rundet das Release schließlich mit einem unaufgeregt schiebenden und doch stimmungsvollen Housetool im besten Sinne ab.