Andrew Ferguson und Matthew McBriar hatten 2012 einen extrem guten Lauf. Höhepunkt war ihre „You“-EP auf Aus Music, die durch virtuos zerschnippelte Stimmensamples überzeugte. Mit „Stash“ lenken sie ihren Focus auf die analoge Wunderwelt der frühen Neunziger, in der Gerätschaften wie Drumcomputer nicht eigens im Rechner bearbeitet werden mussten, um brachial zu scheppern. Besonders der samtig tanzende Bass im Titeltrack lässt es einem unvermittelt warm ums Herz werden, und das abschließende melancholisch-verhangene „The Game“ genehmigt sich ein paar Wortfetzen und Polizeisirenen aus der Serie „The Wire“.