Ekkohaus distanziert sich mit Noschool von der immer wieder aufflammenden Old-School-/New-School-Debatte und stellt eine Interaktion her, in der die beiden Stilgruppen miteinander agieren können. Musikalisch ergibt sich daraus ein von Jazz, Funk, Disco und Hip-Hop-Einflüssen geprägter Output, den Ekkohaus in 13 Tracks zu einem in sich stimmigen Gesamtpaket bündelt. Dabei greifen melancholische Deep-House-Grooves bei „Smoothin It“, tiefgehende Breaks in „D58“ und sehr am Club orientierte Stücke wie „Touch House“ gekonnt ineinander. Umschmeichelt werden die Produktionen von zahlreichen Klavier- und Saxophonklängen, für die sich Ekkohaus verschiedene Gastkünstler, wie Robert Würz am Saxophon oder Jon J-Lab am Bass, mit ins Boot geholt hat. Obwohl sich durch locker sitzende Melodien an manchen Punkten ein Abrutsch in zu seichte Gewässer anbahnt, schafft es der gebürtige Grieche mit den für ihn so charakteristischen Elementen gekonnt auf dem dünnen Pfad zwischen Eleganz und Kitsch zu balancieren.

 


Video: EkkohausReparations (Video Edit)