Kashawar präsentiert in der dritten Vinylauskopplung des Moskauer Labels Body Parts durchstrukturierte Kompositionen zwischen Minimal und Dub-Techno. Eine zurückhaltende Pianomelodie bestimmt das Geschehen der A-Seite, die Cristi Cons in seiner Interpretation zu einzelnen Chords umstrukturiert. Reduzierte Syntheziser machen auf der B-Seite den Weg frei für ausufernde und verspielte Drumracks die durch Mark und Bein gehen. Hier ein dumpf blubberndes Vocal im Hintergrund, da ein verzerrtes Aufbrummen, die den markanten Bassdrums und Claps genug Spielraum zwischen Dancefloor zur vollen Stunde und sonnendurchfluteter Afterhour lassen.