Kann widmet den zweiten Teil seiner Record-Shop-Day-Serie dem schwarzen Gold und dessen Dealern. „If“ von Lake People rollt behutsam dem Sonnenuntergang entgegen und baut mit wenigen Effekten eine vielsagende Kulisse auf. Dort, wo Lake People aufhört, übernimmt Julian Neumann mit „Unbearable“. Er strafft geradlinig die Soundkulisse und fügt spärlich eine überdrehte Sehnsuchtsstimme hinzu. Map.aches „Whenever“ rundet das Paket ab. Sehnsucht ist auch hier allgegenwärtig, warm klackernde Bässe schieben ein repetitive Behauptung vor sich her und entschwinden schließlich hinter Streichern in der Unendlichkeit. Leipzig ist zur Zeit eine blühende Housemetropole und Kann kann es einfach.