Erneut eine Debüt-EP auf Uncanny Valley, die von vorne bis hinten überzeugt. Sandrow M soll sich in Dresden vor allen als Orgelmeister hervorgetan haben. Was den professionellen Einsatz von Synthesizern und Keyboards erklärt. Es beginnt mit der popkompatiblen Nummer „Prayervan“, deren Komposition an die Australier von Flash And The Pan erinnert. „Facerunner“ ist konsequent auf Tanzfläche gebürstet, mit nach vorn treibenden Hi-Hats und melodischen Grundthema. Highlight für mich ist allerdings „Gonna Make“, ein um das titeltragende Vocalsample herumgebautes Gesamtkunstwerk. Deep, raffiniert und euphorisierend. Mit elegantem Break und leichtfüßig tänzelnd.