Sawlins Debüt-EP auf Delsins Sublabel Ann Aimee lief offenbar so gut, dass gleich Nummer zwei nachgelegt wird. Ein Stimmsample im Endlosloop gibt dem Titeltrack eine paranoid-bedrückende Grundstimmung, „Kretze“ ist offener und baut mit analoger Percussion und kratzigem Synthesizer mächtig Druck auf, während „Sour Tear“ von einem synkopierten Groove dominiert wird, der aber in dubbiges Futter eingebettet ist. Vier Peaktimetracks liefert Sawlin zudem auf Vault ab, in denen das Drumming immer irgendwie heftig klingt – ohne dabei aber beliebig zu wirken.