Dieses Release des jungen Berliner Produzenten Rødhåd beginnt mit dem beatlosen Titeltrack, der die Field Recordings eines Regentags mit fanfarenartigen Sounds verbindet, die gleichzeitig Erwartungen schüren und Angst machen. Mit seinen hackenden Beats, den geheimnisvollen Bleeps und dem unausgewogenen Mix rekonstruiert „Patient Zero“ einen Robert Hood-Track aus der Minimal Nation-Phase. „Hope“ orientiert sich mit seiner freidrehenden Acid-Figur eher am europäischen Techno aus dieser Zeit. Bei den drei Tracks geht es nicht um stilistische Unabhängigkeit. Sie gewinnen durch ihre einfallsreichen und schönen Kompositionen.