Rough scheppernde Chicago-Drums als durchgängig präsente Lokomotive, dann die sich aufrichtenden Bläser-Samples und drohenden Bassline-Wogen. House mit Sinn für Suspense. Hitchcock zum Tanzen, dazu passt auch ein Titel wie „Night Addiction“. Ebenfalls episch, wenngleich deutlich verspulter nähern sich die beiden Remixe. Einmal feingliedrig von Hold Youth, der in den Synths dubbig eiert und eher zart aus der Spur steuert, dann aber auch völlig delirierend mit S3A, der mit wüst aneinander schleifenden Synths und einer Rückwärts laufenden Hi-Hat keinen Hehl aus ihrer völligen Hingabe an den Wahnsinn macht.