Rainer Trüby könnte sich auf seinen Lorbeeren ausruhen – macht er aber nicht. Der Mann, der nahezu komplett Freiburg mit „Rootdown“ musiksozialisiert hat, sich Glücklich kompilierte und als gleichnamiges Trio die Gebrauchsmusik resozialisierte, macht mittlerweile mit einem anderen Stuttgarter, Danilo Plessow, jackin Chicago-Discohouse. Auch die Remixer löten an der Discoschnittstelle, wobei sich besonders Dima Studitsky angenehm hervorhebt. Dem deepen Moskauer gebührt die A-Seite. Auf der Flip verfahren Session Victim recht routiniert, deutlich besser der Sello-Remix, der im Midtempo dem „Jeck“ eine entspannte Atmosphäre einhaucht. Düsseldorf kann auch Chicago. Zumindest in der Slo-Mo-Version.