Diese Housetracks des Niederländers Karmon positionieren sich im Feld des kommerziellen House, unterbieten dabei aber dessen Standards. Die Grooves haben eine Unentschiedenheit, die sich nicht erklärt: Sie reißen einen nicht mit, sie sind aber auch nicht offen oder verspielt. Dem Sprechgesang von Terry Shand fehlt es an Timing und Tiefe. Den Melodien fehlt es an emotionaler Intensität, in ihrer Beschaulichkeit lassen sie einen kalt. Die Flächen rutschen ins Trancige ab, der Hall verwässert die Stücke statt mehr Raum zu erzeugen.