Die Reise geht weiter: Electric Indigo hat im Lauf ihrer DJ-Karriere seit 1990 in 36 Ländern gespielt. Unzählige Eindrücke, die sich natürlich auch in ihrer Musik widerspiegeln. Drei Jahre sind seit „Siberia“ vergangen, nun folgt „Mongolia“ auf dem österreichischen Label Houzztek. Für „Thaki“ streut sie flirrende Signale in den Raum, der gerade Beat zieht das Tempo an, so dass der Trip viel zu schnell wieder vorbei ist. „Orkhon“ zieht mit breakiger Soundstruktur ebenfalls Schleifen durch den Orbit. Welcher Idee „Hubsugul“ folgt, erschließt sich mir nicht so ganz. Lustlos und hektisch stolpert er im Half-Step seine Runde und ich warte die ganze Zeit auf den Sturz. Passiert aber nicht.