Magazine bleibt unberechenbar. Auf der als CD-EP mit fast 80 Minuten Spielzeit erscheinenden Magazine 8 erforscht Labelmitbetreiber Jens-Uwe Beyer (alias Popnoname) mit schamanistischem Gestus das Weltall und seine unendlichen Weiten. Ein stetes Pochen treibt die Reise voran, durch Synthieflächen und Krautnebel hindurch, während Stimmen endlose Mantras deklamieren. Die freundlichen Labelmacher nennen dieses Großgestus-Werk ein „pulsating mantra for home and dancefloor meditation.“ Recht haben sie – entfesselnde, konventionensprengende Kunst.