Als DJ gehört Samuel André Madsen zu den treibenden Kräften der noch jungen Kopenhagener House-Szene. Als Produzent strebt er nach der extremen Verfeinerung eines Sounds diesseits von Tech House. Der herausragende Titeltrack variiert eine sanfte Fläche über einen minimalen Beat. Ein mehr als bekanntes Bauprinzip, das aber selten so stimmig umgesetzt wird. „Northwest Cave“ pumpt deutlich fordernder, ist fast schon ein Tool, bis plötzlich eine schwummerige House-Orgel dem Track noch mal eine ganz neue Richtung gibt. Der Remix von Achterbahn D’Amour bleibt nahe am Original, fügt nur eine Prise Acid hinzu, was den Track kurzfristig auffrischt, aber gemessen an der subtilen Tiefenwirkung des Originals eher zu viele und zu starke Signale sendet.