„Experimental House“ steht auf dem Stempel, den Meakusma dieser Mini-Compilation aufgedrückt hat. Vier Künstler sind mit je zwei Titeln vertreten. Tase aus der Sex Tags Mania-Clique steuert erst dunkel funkelnde Drones bei und greift beim zweiten Track tief in die Kiste der absurden Popzitate. Dresvn machen es ähnlich und nach einem kurzen Skit blubbert „Flurry Of Dust“ gefährlich unter der Oberfläche. Nur etwas gemütlicher geht es bei Ssaliva zu, der genüsslich seine Loops und Samples zu psychedelischen Meditationen anordnet. Die belgische Band Bepotel steuert den Abschluss bei. Nach etwas warmem Ambient lässt einen die kurze Houseskizze „Nulldup“ irritiert zurück, da sie durch rhythmische Unebenheiten gebrochen wird. Insgesamt befindet sich das alles irgendwo im Kosmos zwischen Cabaret Voltaire, To Rococo Rot und dem weißen Rauschen. Diese Platte ist langsam, bedrohlich, unbequem. Und gut.

 


Stream: DiverseLangesthal (Preview)