Dass Gregor Tresher aus der klanglichen Evolution der Rhein-Main-Technoszene nicht wegzudenken ist, wer würde dies bezweifeln, und doch ist „About A Good Place“ nach Remixen für Sven Väth, Johannes Heil sowie einem Beitrag für die 2006er Compilation F tatsächlich Treshers Maxi-Debüt auf Cocoon. Ehrensache, dass er sich da nicht lumpen ließ: Der Titelsong bringt seine Fähigkeit, mit hypnotischen Synthesizerriffs und einem sich konsequent steigenden Spannungsbogen das Maximale aus einer Clubnacht herauszuholen, wieder glorreich auf den Punkt, während das entspannt housigere „The Sun Sequencer“ einen der ganz späten Open Air-Favoriten 2012 darstellt.