Mit sieben Tracks durchaus als Mini-Album zu bezeichnendes Kleinod von Axoneme, einem neuen Act bei unseren Lieblingen von Fauxpas, die wieder einmal alles richtig gemacht haben: Komplex geschachtelte Rhythmus-Patterns, wunderschön choreografierte Melodieverläufe und die ganz großen Gefühle. Was sich anfangs als breakig-flächige Reise auf Spacetronica-Terrain präsentiert, bricht immer wieder in einen glücksschwangeren Taumel aus, der zwischen Ambient, Rave und der experimentellen Seite von Dubstep keine Unterschiede kennt. Läuft perfekt in einem James Holden-Set aber erzeugt auch bei gedrosselter Geschwindigkeit einen Flow, dessen unterschwellige Energie spürbar bleibt.