Die erfahrenen Technohasen Andrès Garcìa und Dandy Jack alias John Keys, ein Schweizer spanischer Herkunft und ein in Deutschland aufgewachsener Chilene, halten auf „More Fun“, was sie versprechen: Der dubbige Hüftschwinger mit sonoren Beschwörungen aus Baudelaires „Le Vin de l’Assassin“ groovt wie verrückt; ebenso Garcìas „So Real“, eine elastische, frische Minimalabfahrt. Das Cover der fünften Veröffentlichung von Dandy Jacks interplanetarer Begegnungsstätte ist das Werk des ukrainischen Designers Timur Basha, und ein ins Russische übersetztes Gedicht aus der Feder des chilenischen Poeten Federico Schopf sorgt für die endgültige babylonische Verwirrung. Post-Globalisierungs-Futurismus.